„Vertrauen in Bilder im Zeitalter von KI und Deepfakes“ … schwindet. Umso wichtiger sind Ansätze, das Vertrauen in authentische Aufnahmen wieder herzustellen.
Welche Auswirkungen die Veröffentlichung manipulierter Fotos und Videos als gezielte Desinformation für Personen, Institutionen und Unternehmen haben können, sehe ich immer wieder in meiner anwaltlichen Beratung.
Reicht es jetzt aus, KI-generierte Bilder zu kennzeichnen – wie es in bestimmten Fällen auch vom EU AI-Act gefordert wird? Oder macht es angesichts der Flut von KI-Bildern mehr Sinn, echte Bilder zu kennzeichnen?
Gestern Abend war der PR Club Hamburg e.V. zu Gast bei Leica Hamburg. Johannes Winter (Leica Camera AG) stellte ein Tool vor, mit dem „Content Credentials“ Auskunft über die Authentizität von Aufnahmen geben. Über die bisher üblichen Metadaten hinaus kann damit detailliert nachvollzogen werden, von wem diese stammen und wer welche Änderungen an Aufnahmen erstellt hat. Neben dem Urhebervermerk ist auch ein Opt-out im Hinblick auf die Verwendung der Aufnahmen zum Training von KI einstellbar.
Leica ist der erste Kamerahersteller, der dieses System sowohl als Hardware als auch als Software verbaut und anbietet.
Leica ist Mitglied der weltweiten „Content Authenticity Initiative (CAI)“.
Danke an Johannes Winter, Jens Eilers , Jan Leve Carstensen und das gesamte Leica Store Hamburg Team, die diesen Abend möglich gemacht haben!
Danke auch für die Einblicke in die Historie von Leica – von der Produktion von Mikroskopen über Kameras, optische Linsen, jetzt auch Uhren – und ikonische Bilder von historischen Momenten und Personen.
